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Karte

Kalmarsundsleden Etappe KS1 – Nävra – Ljungnäs – Teil des Smålandsleden

Kategorie: Wandern

Aktivitäten

  • Wandern

Informationen zum Weg

Länge
13.4 km
Schwierigkeitsgrad
Grün – leicht

Beschreibung

Auf der Etappe KS1 stoßen Sie auf die Spuren jahrhundertelangen Küstenlebens und des Schiffbaus, auf mittelalterliche Häfen und bronzezeitliche Grabhügel. Durch eine Landschaft zwischen Steinmauern, Dorfstraßen und alten Bauernhöfen bietet diese Route Spuren einer langen, lebendigen Geschichte.

Eine Bushaltestelle und ein Parkplatz an der Straße E:22 befinden sich etwa 500 Meter vom Start-/Endpunkt der Etappe entfernt.

**Haraldsmåla

Der Geiger und Komponist Johan Helmich Roman lebte am Ende seines Lebens auf dem Hof Haraldsmåla. Er ist u. a. dafür bekannt, dass er die Drottningholm-Musik für die Hochzeit des Thronfolgers Adolf Fredrik und Lovisa Ulrika im Jahr 1744 geschrieben hat. Johan Helmich Roman lebte bis zu seinem Tod am 20. November 1758 auf Haraldsmåla.

**Nahe Brücke

Die Nävra-Brücke ist ein jahrhundertealter Brückenpfeiler. Die heutige Steinbrücke wurde 1825 erbaut und 1920 außer Betrieb genommen, als die Autobahn neu gebaut wurde und eine neue Brücke direkt daneben entstand. Einige hundert Meter südlich der Brücke befindet sich ein Meilenstein. Nach dem Gastwirtegesetz von 1734 musste an jeder Halb- und Viertelmeile ein Meilenstein aufgestellt werden.

**Hästenäs

Während des größten Teils des 19. Jahrhunderts gab es an der Küste mehrere Werften. In Hästenäs lag eine dieser Werften gut geschützt innerhalb von Horsö. Hors ist der altnordische Name für Pferd (vgl. das englische "horse"). Hästenäs war auch ein wichtiger Schiffshafen für Holz und Bauholz.

**Slagmöre-Schule

Die Slakmöre-Schule wurde 1876 erbaut und diente bis 1965 als Schule. Heute ist sie das Dorfzentrum von Slakmöre und wird von der örtlichen Interessengemeinschaft betrieben.

**Snäckö Hafen

Hier gibt es viele alte Überreste aus der Steinzeit bis hin zu historischen Zeiten. Auf der Insel Snäckö befindet sich ein großer bronzezeitlicher Steinhaufen, der auch als Seezeichen und Leuchtturm diente. Der Name erinnert möglicherweise an die altnordische Bezeichnung für ein Kriegsschiff, das "Snäcka" genannt wurde. Möglicherweise befand sich hier ein mittelalterlicher Hafen für die damaligen Kriegsschiffe, die Ledung. Im späten Mittelalter wurde auf Snäckö eine Kronenwerft gegründet, von der auf der Nordseite der Insel noch Reste zu sehen sind.

**Ljungnäs

Die Straße nach Ljungnäs ist von starken und gut gemachten Steinmauern gesäumt. Die landwirtschaftlich genutzte Landschaft ist in kleine Felder unterteilt, und so sieht die Landschaft seit dem 19. Das Dorf Ljungnäs ist seit 1336 bekannt, aber die Gegend ist schon seit der Bronzezeit bewohnt. An der Dorfstraße befinden sich drei bronzezeitliche Hügelgräber. Es gibt hier auch alte Wirtschaftsgebäude, und an einem dieser Gebäude auf der Südseite der Straße befindet sich ein Dachboden. Der Dachboden ist eine sehr alte Form eines Nebengebäudes. Auf dem Weg hinaus nach Nötö kommt man an Ljungnäsvillan vorbei. Hier gab es früher einen Bauernhof, und die beiden Lagerhäuser unten am Strand sind noch erhalten. Die Villa wurde als Sommerresidenz für den Reitmeister Birger Jeansson gebaut, ein Mitglied der einflussreichen Familie Kalmar. Die Werft von Ljungnäs befand sich an der Stelle, an der sich heute die Badestelle befindet. Bis in die 1870er Jahre wurden hier Schiffe gebaut. Es handelte sich um relativ große Schiffe, wie die Brigg Sigrid mit 254 Nettotonnen.